Arnold Schwarzenegger. Helen Mirren. Anthony Hopkins. Christopher Walken. Amy Schumer. Alec Baldwin. Ryan Reynolds. Liam Neeson. Nein, das ist kein Auszug aus der Gästeliste der der Oscar-Verleihung, die in gut 2 Wochen in Los Angeles stattfinden wird. Was diese Filmstars gemeinsam haben, ist – und Sie können es sich wahrscheinlich denken – dass sie alle letzten Sonntag in einem Superbowl-Werbespot zu sehen waren. Ich hatte ja bereits in meinem Beitrag vorige Woche über die Bedeutung dieses Ereignisses für die Werbeindustrie berichtet. Und diese Star-Parade ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Unternehmen weder Kosten noch Mühen scheuen, um einen bemerkenswerten und hoffentlich auch werbewirksamen Spot an den Start zu bringen.

 

Diese Spots sorgten für Furore

Heute, eine knappe Woche später, ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Ich habe mir alle 61 Spots angesehen, und für Sie eine Auswahl getroffen, die ich Ihnen vorstellen möchte. Fangen wir an mit einem Spot, der für reichlich Gesprächsstoff gesorgt und ziemlich polarisiert hat: Von „lustig“ über „skurril“ bis hin zu „widerlich“ – die Meinungen über den Superbowl Spot der Limonade „Mountain Dew“ gehen ziemlich auseinander. Aber machen Sie sich selbst ein Bild:

Tja, was soll man davon halten? Da es das Ziel von Werbung ist, Aufmerksamkeit zu erregen, kann man „Mountain Dew“ auf jeden Fall bescheinigen: Ziel erreicht! Und ich muss zugeben, nachdem ich den Spot jetzt einige Male gesehen habe, finde ich ihn nicht mehr so verstörend wie am Anfang. Tatsächlich hat diese repetitive „PuppyMonkeyBaby“ etwas hypnotisches, und ich habe mich schon ein- oder zweimal dabei ertappt, wie ich unbewusst diesen Slogan vor mich hin murmelte.

Und wo wir gerade beim Thema „Skurril und verstörend“ sind: Erinnern Sie sich noch an den Knetmännchen-Darm aus der Xifaxan-Werbung, den ich Ihnen in meinem Beitrag vom 22.11.15 vorgestellt habe? Der durfte natürlich auch nicht fehlen! Der kleine Schlingel hat es doch tatsächlich geschafft, Tickets für das große Spiel zu bekommen, aber dann… sehen Sie selbst:

 

Meine Top 3: Das sind die besten Superbowl-Commercials 2016

Kommen wir jetzt aber zu meinen 3 Favoriten. Auf Platz 3 landet Snickers mit einer schönen Variation der bekannten „Du bist nicht Du, wenn Du hungrig bist“-Spots:

 

Platz 2 geht an ein deutsches Unternehmen: Audi. Eine schöne, emotionale Geschichte vom alten Astronauten, der auf dem Mond war und dem nun das Leben nichts mehr bieten kann. Bis er in den neuen Audi R8 steigt:

 

Und nun meine Nummer 1, und wenn man sich ein in den sozialen Medien umschaut, dann scheine ich nicht der einzige zu sein, der diesen Spot vom Knabberzeug-Produzenten Doritos am besten fand:

 

Großartig, oder nicht? Das Erstaunliche an diesem Commercial ist, dass er laut „Entertainment Tonight“ mit einem Budget von 2.000 $ gedreht wurde. Keine Top-Stars, keine Special Effects – manchmal reicht nur eine witzige Idee.

Zum Schluss habe ich noch ein Bonusvideo: Am Tag nach dem Superbowl war der Schauspieler Ben Stiller zu Gast bei der „Tonight Show with Jimmy Fallon“, um seinen neuen Film „Zoolander 2“ zu promoten. Aber er präsentierte dort auch eine Parodie auf einen Superbowl-Spot für das Produkt „Viagra für Frauen“:

Ich hoffe, Sie hatten Spaß an dieser kleinen, subjektiven Auswahl. Und wenn Sie noch nicht genug haben: Mehr Spots aus der Superbowl-Nacht finden Sie hier. Welcher ist Ihr Favorit? Ich bin gespannt auf Ihre Kommentare! PuppyMonkeyBaby.

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