Egal, ob Sie E-Mail-Werbung oder redaktionelle E-Mail-Newsletter an Ihre Kunden verschicken: Bei der Wahl der Betreffzeile sollten Sie sehr sorgfältig und bedacht vorgehen.

Die Betreffzeile ist (neben dem Absender) von größter Bedeutung wenn es darum geht, ob Ihre E-Mail überhaupt geöffnet wird oder nicht. Sie ist damit das Äquivalent zum sogenannten „Teaser“, also dem Spruch oder Slogan, der bei der Postwerbung auf den Versandumschlag gedruckt wird. Und weil es unheimlich teuer ist, 50.000 Umschläge zu drucken, sollte man sich natürlich sehr genau überlegen, welchen Teaser man auswählt. Eine E-Mail zu versenden kostet fast nichts – was dazu führt, dass sich viele überhaupt oder nur unzureichend Gedanken über die Betreffzeile machen. Das ist ein Fehler, denn eine falsch gewählte Betreffzeile kann Sie Geld und Kunden kosten. Machen Sie es besser – mit den folgenden Tipps.

 

Tipp1: Die Betreffzeile ist wie eine (sehr wichtige) Überschrift

Deshalb gelten alle Regeln, die für das Texten einer Überschrift gelten, auch für die Betreffzeile. Eine gute Betreffzeile erzeugt also zum Beispiel Dringlichkeit. Oder sie macht neugierig. Oder sie transportiert einen Nutzen. Sie gibt ein Versprechen. Oder sie kombiniert sogar zwei oder mehrere dieser Aspekte

 

Tipp 2: Das Wichtigste nach vorne

Abhängig vom E-Mail-System, dass der Empfänger nutzt, und dessen Konfiguration wird die Betreffzeile unter Umständen nicht vollständig angezeigt. Der eine sieht die ersten 25 Zeichen, der andere 40. Das bedeutet: Den wichtigsten Teil Ihrer Betreffzeile müssen Sie nach vorne stellen. Bei der Betreffzeile

„Diese Woche auf ausgewählte Artikel (nur solange der Vorrat reicht) 25 % Rabatt“

ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Rabatt-Hinweis abgeschnitten wird, relativ hoch. Deshalb die bessere Variante:

„25 % Rabatt diese Woche auf ausgewählte Artikel (nur solange der Vorrat reicht)“

 

Tipp 3: Personalisieren – aber richtig!

Ein personalisierter E-Mail-Betreff kann auch die Öffnungsrate erhöhen, weil er Vertrauen schafft. Deshalb sollten Sie, wenn Sie einen E-Mail-Newsletter anbieten, zumindest Name, Vorname und Anrede (Herr/Frau) abfragen. Mancher Versender nutzt auch die E-Mail-Adresse als Personalisierung, z.B.:

„hh@henninghohmann.de hier ist Ihr angeforderter Zugangslink“

Davon würde ich abraten. Zum einen lasse ich mich nicht gerne als E-Mail-Adresse anreden, und zum zweiten wird diese Art der Personalisierung auch oft von Spammern genutzt, und mit denen wollen Sie doch nicht in einen Topf geworfen werden, oder? Sie können auch – wenn Sie diese haben – noch weitere Informationen nutzen, zum Beispiel den Wohnort:

„Herr Hohmann, nutzen Sie diesen Preisvorteil in Euskirchen“

Wichtig ist, dass Sie es nicht übertreiben, denn der Effekt nützt sich natürlich schnell ab.

 

Tipp 4: Testen Sie!

Wenn Sie über einen größeren Stamm von E-Mail-Adressen verfügen, dann sollten Sie immer mal wieder einen Betreffzeilen-Test durchführen. Schicken Sie die eine Hälfte der E-Mails mit Betreffzeile A und die andere mit Betreffzeile B raus und schauen Sie dann, welche Version öfter geöffnet wurde.

Wenn Sie diese 4 Tipps beherzigen, dann sollten sich die Öffnungsraten Ihrer E-Mails spürbar erhöhen.

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